Euroabschaffung abgesagt!
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Euroabschaffung abgesagt!
Rothschild: Euro bleibt - Bankenkritik verständlich
04.01.2012
Bankier Rothschild rechnet nicht mit Ende der Euro-Zone. Ihr Zerfall „wäre eine Tragödie für alle Beteiligten“. Schwache Staaten hätten mit hohen Zinsen und ihren hohen Schulden zu kämpfen. Könnten sie diese nicht bezahlen, würde es die Banken treffen – die wiederum kaum ein Staat mehr retten könnte.
David de Rothschild, der Chairman der gleichnamigen europäischen Traditionsbank, erwartet ein Fortbestehen der Euro-Zone. Ihr Zerfall „wäre eine Tragödie für alle Beteiligten“, sagte der Privatbankier der ZEIT. „Starke Staaten bekämen starke Währungen, was nur ihren Exporten schaden würde. Schwache Staaten hätten mit hohen Zinsen und ihren hohen Schulden zu kämpfen. Könnten sie diese nicht bezahlen, würde es die Banken treffen – die wiederum kaum ein Staat mehr retten könnte. All das ist Wirtschaft und Politik bewusst. Man wird eine Lösung finden.“
An eine Rezession in Europa 2012 glaube er nicht. „Wahrscheinlicher ist eine längere Phase mit niedrigen Wachstumsraten“, sagte der 69-jährige Spitzenbanker. Die Folgen werde die breite Bevölkerung dennoch spüren. „Die Arbeitslosigkeit dürfte steigen, junge Menschen werden länger brauchen, um einen Job zu finden.“ Auch aus diesem Grund seien die Wohlhabenden gefordert. „Um jenen, die leiden, zu helfen, sollten jene, denen es besser geht, Einschnitte akzeptieren – in einem Akt der Solidarität“, sagte de Rothschild. „Ich denke, das ist unvermeidlich.“
De Rothschild erklärte, er würde sich einer höheren Besteuerung der Reichen durch den französischen Staat nicht in den Weg stellen: „Wenn die Regierung entscheidet, dass es noch größerer Solidarität bedarf und der Steuersatz zur Bewältigung der Krise auf 58 oder 60 Prozent steigen soll, dann hat sie meine Unterstützung. Ich akzeptiere gerne eine Strafe, wenn sie für die Gesellschaft in einer Zeit der Krise wichtig ist.“ An sich halte er aber den aktuellen Steuersatz von „etwas mehr als 50 Prozent“ für „perfekt“.
Die Kritik an der Bankenbranche verstehe er, ihr anschließen wolle er sich aber nicht. Zu einzelnen Banken in Deutschland wie Deutsche Bank oder Commerzbank äußerte sich Rothschild nicht. Es sei „nicht an mir, andere Banker zu be- oder verurteilen und mich von ihnen zu distanzieren. Das wäre feige“, sagte de Rothschild. Bezogen auf die eigene Arbeit, gäbe es nichts, „wofür ich mich schämen müsste, wenn ich morgens in den Spiegel schaue“. Für die Kultur des eigenen Hauses sei wichtig, dass die Bank den Namen der Familie trage: „Wenn jemand sagt, dass Rothschild Mist gebaut hat – dann ist das, als ob Sie plötzlich nackt durchs Brandenburger Tor gehen: beschämend. Das ist allen bei Rothschild bewusst.“
Eingefügt aus <http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9181-rothschild-euro-bleibt>
Kommentar:
Man muß ja nun wirklich nicht lange herumrätseln und nun dem ganzen Gezeter um die Wiedereinführung der DM endlich eine Absage erteilen.
Nicht, daß das für die Zukunft Europas besonders gut wäre, im Gegenteil, der Euro wird planmäßig chrashen, das ist gar keine Frage. Wann das allerdings passieren wird, das weiß wohl allein das Haus Rothschild und die Lubawitscher. Noch sind ja nicht alle Finanzen von unten noch ober transferiert worden, von daher läßt man jetzt ein deutliches Signal für die Anlagenmärkte setzen. Die Investitionen in wertloses Papier werden wieder fließen und die fetten Säue an der Spitze der Finanznahrungskette werden noch ein weinig gemästet. Erst dann kann der Euro und auch der Markt zerfallen, dafür wurde der Euro ja schließlich auch geschaffen.
Und man muß es auch einmal ganz klar sagen, Internetseite wie hartgeld.com lagen in der Vergangenheit immer daneben, wenn es um Prognosen ging.
Eine andere Sache stäßt mich hier auch sauer auf. Das haus Rothschild hätte also nicht dagegen, wenn der französische "Regierung entscheidet, dass es noch größerer Solidarität bedarf und der Steuersatz zur Bewältigung der Krise auf 58 oder 60 Prozent steigen soll …".
Das hieße ja im Umkehrschluß, wenn das Haus Rothschild etwas dagegen hätte, dann könnte das Frankreich nicht durchziehen. Wie jetzt, wer macht in Frankreich eigentlich die Politik, das Haus Rothschild? Hier haben die Rothschild einmal mehr bestätigt, wer in der Welt das Sagen hat.
Wie sollte denn Rothschild sich auch der Kritik an den Banken anschließen, da doch die Banken maßgeblich vom eigenen Haus gelenkt werden? Ja, er muß sich sehr wohl schämen, für die Dreistigkeiten, die er in die Welt setzt. Oh, Verzeihung, Scham gibt es sei bei Leuten seiner Kaste nicht. Wie konnte ich das nur vergessen?
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